# Was macht eine GEO-Agentur und wie wählen Sie die richtige aus?

> Eine GEO-Agentur macht Ihre Website für ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity auffindbar und misst Nennungen. Seriöse Anbieter garantieren keine Zitate.

Published: 2026-10-22 · Updated: 2026-10-23
Source: https://www.itgrows.ai/business/blog/geo-agentur-auswaehlen
Publisher: ItGrows (https://www.itgrows.ai/business) — AI visibility for businesses

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Eine GEO-Agentur sorgt dafür, dass ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity Ihre Website finden, lesen und als Quelle nutzen können. Sie räumt technische Hürden für Crawler aus dem Weg, veröffentlicht Inhalte zu den Fragen Ihrer Käufer und misst regelmäßig, ob die Assistenten Sie nennen. Die richtige Agentur erkennen Sie daran, dass sie weder Zitate noch Traffic garantiert, ihre Messmethode offenlegt und Ihnen die rohen Antworten der Assistenten zeigt statt nur einer Kurve.

## Was macht eine GEO-Agentur konkret?

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft beschreibt GEO in seinem [Glossar](https://www.bvdw.org/kuenstliche-intelligenz-im-bvdw/) als methodisches Vorgehen. Ziel ist, Inhalte so aufzubereiten, dass generative KI-Systeme sie erfassen, verstehen und als bevorzugte Quelle in ihre Antworten übernehmen. Die Forschungsarbeit, die den Begriff geprägt hat, zeigt, warum das überhaupt möglich ist. [Aggarwal et al.](https://arxiv.org/pdf/2311.09735v2) beschreiben generative Suchsysteme als Kette: Zuerst kommen die Suche, die Umformulierung der Anfrage und die Auswahl der Quellen, erst danach die Antwort des Sprachmodells. Wer in dieser Kette nicht gefunden oder nicht ausgewählt wird, taucht in der Antwort nicht auf.

In der Praxis besteht die Arbeit aus drei Teilen.

### Zugang für Crawler

Zuerst prüft eine Agentur, ob die Bots der Assistenten Ihre Seiten überhaupt abrufen dürfen und das auch tun. Dazu gehören robots.txt, Sitemaps, die Indexierung bei Google und Bing sowie IndexNow. Das klingt banal, ist es aber nicht.

Uns selbst ist es passiert. Auf unserer eigenen Website sollte eine robots.txt-Regel eine einzelne Weiterleitungsseite (/b) sperren. robots.txt-Regeln greifen jedoch als Präfix. Deshalb waren vom 11. August bis 21. Oktober 2026 auch /blog, /business und alle Artikel unseres Business-Blogs für sämtliche Crawler gesperrt. Bing Webmaster Tools führte die Seite als „entdeckt, aber nicht gecrawlt“, und Google hatte keine der Seiten im Index. Am 21. Oktober 2026 haben wir die Regel auf /b$ geändert.

Dass diese Bots real sind, zeigen Server-Logs. Auf der Edtech-Plattform pickaclass.com, mit der wir arbeiten, zählten wir vom 28. Juli bis 11. August 2026 folgende Anfragen:

- ClaudeBot: rund 19,3 Millionen
- GPTBot: 2,7 Millionen
- Googlebot: nur 52.292

Eine gute Agentur schaut in Ihre Logs, bevor sie Inhalte schreibt.

### Inhalte, die Käuferfragen beantworten

Der zweite Teil ist Inhalt auf Ihrer eigenen Domain. Markup allein reicht dabei nicht. Eine Website hatte vollständiges Server-Rendering, Article-, FAQPage- und Organization-JSON-LD sowie eine Sitemap, aber nur 75 URLs. Sie fehlte in den Antworten selbst zum exakten Thema ihres eigenen Artikels. Eine Website mit rund 190.000 crawlbaren URLs wurde dagegen ständig gecrawlt. Fläche zählt.

Auch der Google-Index ist kein Beweis. Am 19. Oktober 2026 haben wir Assistenten nach den exakten Titeln von 18 Artikeln gefragt, alle älter als drei Wochen. ChatGPT fand 1 von 18, Claude 7 von 18. Dabei hatte Google von einer dieser Websites 29 von 30 Artikeln indexiert. Mehr zu diesem Schritt lesen Sie in [Wie kommt mein Unternehmen in ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity?](https://www.itgrows.ai/business/blog/wie-kommt-mein-unternehmen-in-chatgpt-antworten)

### Messung

Der dritte Teil ist die Messung. Dieselben Käuferfragen gehen regelmäßig an alle vier Assistenten, und die Agentur zählt, wer genannt wird und welche Seiten zitiert werden. Ohne Messung wissen weder Sie noch die Agentur, ob die Arbeit etwas bewirkt.

## Welche Versprechen sind Warnsignale?

Das deutlichste Warnsignal ist eine Garantie. Niemand kontrolliert, was ein Sprachmodell antwortet. Stellt man einem Assistenten dieselbe Frage dreimal, nennt er oft unterschiedliche Unternehmen.

In einem Test vom 23. September 2026 mit 20 deutschen Geschäftsfragen nannten zwei Durchläufe derselben Frage zwei verschiedene Gruppen von Firmen. Die Hälfte der Fragen beantwortete das Modell ganz ohne Websuche und zitierte niemanden.

Das zweite Warnsignal sind Traffic-Versprechen. Wir haben rund zwei Wochen Logs von drei unserer Kurs-Websites ausgewertet, allein in den beiden größten Logs etwa 1,2 Millionen Anfragen. Über einen Assistenten kam genau ein menschlicher Besucher, und zwar über Copilot. Von ChatGPT, Perplexity, Gemini, Claude und Meta AI kam keiner. Assistenten beantworten Fragen meist direkt, statt einen Klick weiterzureichen. Wer Ihnen GEO mit Besucherzahlen verkauft, misst das Falsche.

| Versprechen | Warum es nicht trägt | Was Sie stattdessen hören sollten |
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| „Wir garantieren, dass ChatGPT Sie empfiehlt.“ | Antworten schwanken von Durchlauf zu Durchlauf, niemand steuert das Modell. | „Wir messen wöchentlich, wie oft Sie genannt werden, und zeigen Ihnen jede Antwort.“ |
| „Sie bekommen X Besucher aus KI-Suchen.“ | Assistenten senden kaum Klicks, sie antworten an Ort und Stelle. | „Wir zählen Nennungen, Zitate und Live-Abrufe Ihrer Seiten.“ |
| „Platz 1 in ChatGPT“ | Es gibt keine feste Rangliste, jede Antwort wird neu erzeugt. | „Wir vergleichen Wochen nur auf denselben Fragen mit gleich vielen Abfragen.“ |
| „Mit unserem Spezial-Markup sind Sie drin.“ | Google nennt für AI Overviews keine Sonderanforderungen; Markup ohne Inhalt bleibt unsichtbar. | „Wir sorgen für Crawlbarkeit und Inhalte, die Ihre Käuferfragen beantworten.“ |

Zum letzten Punkt ist Google eindeutig. Laut [Google Search Central](https://developers.google.com/search/docs/appearance/ai-features) gibt es für AI Overviews und AI Mode keine zusätzlichen technischen Anforderungen. Ein spezielles Schema-Markup oder KI-spezifische Dateien sind nicht nötig, über normales SEO und reguläre Indexierung hinaus wird nichts verlangt.

## Welche Fragen sollten Sie einer GEO-Agentur stellen?

Mit diesen Fragen trennen Sie im Erstgespräch schnell Methode von Marketing:

- **Welche Fragen messen Sie, und wer legt sie fest?** Eine gute Antwort lautet: Fragen, die Ihre Käufer tatsächlich stellen, abgestimmt mit Ihnen.
- **Wie oft stellen Sie jede Frage, an welche Assistenten, mit oder ohne Websuche?** Weil die Antworten schwanken, ist eine einzelne Abfrage pro Frage kaum aussagekräftig.
- **Wie gehen Sie mit der Streuung um?** Wir werten eine Frage als Nennung, wenn mindestens eine von drei Abfragen Sie nennt. Verglichen werden nur gleiche Fragen bei gleicher Abfragezahl.
- **Was prüfen Sie technisch zuerst?** Wer nicht nach robots.txt, Bing Webmaster Tools und Server-Logs fragt, übersieht genau die Fehler, die alles blockieren.
- **Wo erscheinen die Inhalte, und wem gehören sie?** Inhalte, die auf Ihrer eigenen Domain aufgebaut werden, bleiben Ihnen, auch wenn Sie kündigen.
- **Welche Fragetypen sind realistisch?** Firmen werden vor allem bei Fragen wie „Wen soll ich beauftragen?“ genannt. Am 20. Oktober 2026 haben wir das für eine orthopädische Praxis in Bonn gemessen. Bei Fragen zu Kosten, Risiken und Behandlungen nannten die Assistenten keine einzige Praxis, bei Auswahlfragen dagegen schon.
- **Was passiert, wenn sich nach einigen Monaten nichts bewegt?** Achten Sie auf Kündigungsfristen und darauf, ob die Agentur dann ehrlich über die Gründe spricht.

## Welche Nachweise sollten Sie verlangen?

**Eine Ausgangsmessung vor Beginn.** Ohne Tag-0-Wert lässt sich keine Veränderung belegen. Unsere eigene Ausgangsmessung ist unbequem. Am 21. Oktober 2026 haben wir 20 englische und 20 deutsche Fragen zur Sichtbarkeit in KI-Antworten gestellt, je dreimal an ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity. Wir wurden in 0 von 160 Antworten genannt, und keine unserer Seiten wurde zitiert. So sieht ein ehrlicher Startpunkt aus.

**Rohantworten mit Quellen.** Verlangen Sie für jede Frage Datum, Assistent, Antworttext und die zitierten URLs. Daraus sehen Sie auch, wer an Ihrer Stelle zitiert wird. Bei der Praxis in Bonn waren das vor allem die Websites konkurrierender Praxen und das Verzeichnis jameda.de, das in 12 Antworten zitiert wurde. Warum Wettbewerber oft vorne liegen, erklärt [Warum empfiehlt ChatGPT meine Konkurrenz und nicht mein Unternehmen?](https://www.itgrows.ai/business/blog/warum-empfiehlt-chatgpt-meine-konkurrenz)

**Live-Abrufe aus den Server-Logs.** Agenten wie ChatGPT-User, OAI-SearchBot und Perplexity-User rufen eine Seite ab, während ein Assistent einer echten Person antwortet. Im selben Zwei-Wochen-Zeitraum zählten wir auf der Edtech-Plattform 1.918 solche Abrufe auf Inhaltsseiten. Ein Kundenblog mit einigen Dutzend Artikeln kam auf 56 Abrufe, verteilt auf 24 verschiedene Artikel. Das ist ein besseres Signal als Klicks.

**Kundenergebnisse mit Herkunft.** Fragen Sie, wer ein Ergebnis gemessen hat. Die folgenden Ergebnisse berichten unsere Kunden selbst, Stand Oktober 2026:

- FreightSizer, eine B2B-Software für Frachtvermessung, gewann in einem Monat zwei neue B2B-Kunden, beide über ChatGPT.
- MagiScan, eine iOS-App für 3D-Scans, erhält Hunderte Installationen im Monat über ChatGPT, Claude und Gemini.
- appslift, ein Dienst für App-Store-Optimierung, bekommt zwei bis fünf Anfragen im Monat über KI-Assistenten.

Das sind Angaben der Kunden, keine eigene Messung.

**Ein Hinweis zur Recherche.** Wenn Sie einen Assistenten nach GEO-Agenturen fragen, zitiert er überwiegend die Blogs von GEO-Agenturen und Tool-Anbietern selbst. In deutschen Antworten waren das am 21. Oktober 2026 am häufigsten geoagentur.de, help.openai.com, seranking.com, geoagenturen.de und getsichtbar.com. Als Agenturen genannt wurden unter anderem Aufgesang, Claneo, Suchhelden und geoagentur.de. Eine Nennung zeigt, dass eine Agentur gut über das Thema publiziert. Ob sie Ihre Branche kennt, klären Sie mit den Fragen oben.

## Was kostet eine GEO-Agentur?

Die Messung selbst ist günstig. Mit API-Preisen vom Oktober 2026 kostet uns eine Frage mit Websuche etwa:

- Claude: 0,069 US-Dollar
- ChatGPT: 0,010 US-Dollar
- Gemini: 0,009 US-Dollar
- Perplexity: 0,0013 US-Dollar

Ein Bericht mit 20 Fragen, vier Assistenten und je drei Abfragen kostet rund 5,40 US-Dollar. Sie bezahlen also vor allem für Inhalte, technische Arbeit und Auswertung, nicht für das Abfragen.

ItGrows berechnet 499 US-Dollar im Monat zuzüglich einer einmaligen Einrichtung von 499 US-Dollar (entfällt bei Zahlung für 3 Monate oder ein Jahr), monatlich kündbar. Ausführlicher zu Preismodellen: [Was kostet Generative Engine Optimization (GEO) pro Monat?](https://www.itgrows.ai/business/blog/was-kostet-generative-engine-optimization)

## Wie gehen Sie jetzt am besten vor?

GEO wird zunehmend als eigene Disziplin neben klassischem SEO verstanden, etwa im [Springer-Fachbuch zu Generative Engine Optimization](https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-50746-6). Für Ihre Entscheidung reichen drei Schritte:

1. **Stand prüfen.** Unser [kostenloser Check](https://www.itgrows.ai/de) erzeugt aus Ihrer Startseite fünf Käuferfragen. In 25 bis 40 Sekunden sehen Sie, ob ChatGPT und Perplexity Sie nennen.
2. **Technik prüfen.** Lesen Sie Ihre robots.txt Zeile für Zeile. Schauen Sie außerdem in Bing Webmaster Tools, ob Ihre wichtigsten Seiten gecrawlt werden.
3. **Zwei bis drei Agenturen vergleichen.** Stellen Sie allen dieselben Fragen und verlangen Sie eine Beispielmessung mit Rohantworten.

Eine erste Bestätigung kann klein ausfallen. In unserer wöchentlichen Messung vom 20. Oktober 2026 zitierte Perplexity erstmals einen Artikel, den wir auf der Website eines Kunden veröffentlicht hatten, einer deutschen Gründungsberatung. Solche Einzelbelege zählen mehr als jede Präsentation.

## Häufig gestellte Fragen

**Kann eine GEO-Agentur garantieren, dass ChatGPT mein Unternehmen nennt?**

Nein. Assistenten erzeugen jede Antwort neu und nennen bei derselben Frage oft unterschiedliche Firmen. Seriös ist nur das Versprechen, die Voraussetzungen zu schaffen und offen zu messen, was passiert.

**Brauche ich eine GEO-Agentur, wenn ich schon gutes SEO habe?**

Gutes SEO ist die Basis, und Google verlangt für AI Overviews nichts darüber hinaus. Für ChatGPT oder Claude reicht der Google-Index aber nicht. In unserem Test fand ChatGPT nur 1 von 18 Artikeln über den exakten Titel, obwohl Google fast alle indexiert hatte.

**Woran erkenne ich, ob GEO wirkt, wenn kaum Klicks kommen?**

Achten Sie auf Nennungen in wiederholten Messungen, auf Zitate Ihrer Seiten und auf Live-Abrufe durch Agenten wie ChatGPT-User oder Perplexity-User in Ihren Server-Logs. Fragen Sie außerdem neue Kunden, wie sie auf Sie gekommen sind.

**Was sollte ich vor dem ersten Agenturgespräch selbst testen?**

Prüfen Sie Ihre robots.txt auf zu breit greifende Regeln und stellen Sie die wichtigsten Fragen Ihrer Käufer selbst an mehrere Assistenten. Unser [kostenloser Check](https://www.itgrows.ai/de) erledigt das für ChatGPT und Perplexity mit fünf Fragen in unter einer Minute.
